Partizipation

Kinder haben ein Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt zu werden (Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention, Bundesgesetzgebung § 8 und § 45 SB V///). Das Recht auf Beteiligung gilt ohne Altersbegrenzung. Allerdings soll die Beteiligung „angemessen“ und „der Entwicklung des Kindes entsprechend sein“. Die Pädagogischen Fachkräfte sind daher verpflichtet, Kinder schon im Kindergarten an Entscheidungen, die sie betreffen, zu beteiligen. Beteiligung heißt, dass Kinder als Betroffene in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden und man ihnen ernsthafte Einflussnahme zugesteht.

Dies geschieht bei uns zunächst wöchentlich als Kinderkonferenz in den Stammgruppen. Die Kinder haben dort die Möglichkeit, Entscheidungen über künftige Aktivitäten, Projekte aber auch Ausflüge, Feste, Raumgestaltung, Spielzeuganschaffungen sowie Frühstückswünschen zu treffen. Auch werden Regeln des Zusammenlebens und die Lösung von Konflikten gemeinsam erarbeitet. Zu bestimmten Themen werden Kinderbefragungen durchgeführt, ein Wunsch/Meckerkasten wird längerfristig installiert. Auch übernehmen die Kinder Verantwortungsbereiche wie Hasen füttern, Zahnpasta verteilen, Tischdienst u.ä.



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Die Kirchenmäuse

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