Das Spiel

Das Spiel hat eine sehr große Wichtigkeit in der kindlichen Bildung und ist ein pädagogisches Grundprinzip. Die Pädagoginnen haben dafür zu sorgen, dass die Kinder Bildungs- und Erziehungsziele durch angeleitetes und freies Spiel erreichen. Das Spiel ist also eine wichtige Methode für alle Bereiche der Kindergartenarbeit und durchdringt somit alle Schwerpunkte und Lernbereiche. Für das Kind ist Spiel keine Spielerei, sondern die angemessene Form um:

- seine Umwelt zu erkunden und sich aktiv auseinander zu setzen

- seine sozialen, geistigen, motorischen und emotionalen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben

- seinen Lebensrhythmus zu finden und das Erlebte zu verarbeiten

- seine Lernfreude und Leistungsfähigkeit zu entwickeln und zu unterstützen

Das Freispiel

Das Freispiel ist die Zeit im Tagesablauf, in der das Kind den Spielpartner, das Material, den Ort und den Zeitumfang auswählen und seine eigene Ideen verwirklichen kann. Dem allgemeinen Entwicklungsstand des Kindergartenkindes entspricht, dass das Freispiel einen zeitlich größeren Rahmen einnimmt als die gezielte Aktivität.

„…Spielen stellt eine wesentliche Voraussetzung für die menschliche Reifung da. Der Mangel an Spielraum und Spielzeit kann zu empfindlichen Störungen der kindlichen Entwicklung führen. Durch das Spiel werden die schöpferischen Kräfte des Kindes geweckt, seine körperliche Geschicklichkeit gefördert und seine Sinne geübt. Durch das Spiel werden Phantasie und Nachdenken angeregt, Urteilskraft und Willenskraft ausgebildet.“



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Die Kirchenmäuse

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